Museen Schrobenhausen

Geschichte - Kunst - Kultur

Franz von Lenbach

und die Schönen seiner Zeit

Die Ausstellung greift erstmals das Thema Frauen im Gesamtwerk von Franz von Lenbachs ausführlicher auf.

Für den Künstler war das Porträt die wichtigste Kunstgattung und sein Hauptbetätigungsfeld. Und nicht nur die männliche Prominenz der Epoche, sondern vor allem die Frauen seiner Zeit sahen es als hohe Ehre an, von ihm gemalt zu werden.

Zahlreich sind seine erhaltenen Frauenbildnisse, von denen ein kleiner Teil in dieser Ausstellung anlässlich seines 180. Geburtstags erstmals besonders herausgehoben wird. Die meisten dieser Porträts stammen aus seinen späteren Schaffensjahren. Ab den 1880er Jahren, als er hauptsächlich zu den Damen der römischen Gesellschaft Kontakt hatte, mehrten sich die weiblichen Bildnisse.

Eröffnung am Sonntag, 16. Oktober 2016, 14 Uhr        

Ort:      Museum im Pflegschloss                                                         Dauer:  16.10.2016 - 22.01.2017

Öffnungszeiten: Mi, Sa, So: 14-16 Uhr, für Gruppen nach Vereinbarung auch außerhalb dieser Zeiten

Kontakt:Museum im Pflegschloss, Am Hofgraben 3, 86529 Schrobenhausen, E-Mail: kultur@schrobenhausen.de

Tel: 08252/90985-0 (Museum) 08252/90-237 (Verwaltung)

 

 

Franz von Lenbach

(1836-1904)

Am 13. Dezember 1836 in Schrobenhausen als zwölftes Kind des Stadtbaumeisters, Josef Lenbach, geboren, sollte Franz ursprünglich ins Geschäft des Vaters einsteigen. Er absolviert dann auch eine Maurerlehre im elterlichen Betrieb, aber als 1852 der Vater starb, kümmerte sich sein ältester Bruder Joseph um das Baumeistergeschäft und Franz durfte seinen eigentlichen Neigungen folgen und Maler werden.

1853 studierte er an der Polytechnischen Schule in Augsburg und ab 1854 zusammen mit seinem Freund Johann Baptist Hofner an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München. In der Klasse von Karl von Piloty schuf er seine ersten größeren Gemälde, eine erste Romreise folgte 1858. Es schlossen sich zahlreiche weitere Reisen nach Frankreich, Italien und Spanien an, wo er unter anderem im Auftrag von Graf Friedrich von Schack Gemälde Alter Meister kopierte.

Lenbach widmete sich bald nur noch der Porträtmalerei und die wichtigsten Persönlichkeiten der Zeit saßen ihm Modell:

Kaiser, Könige, ein Papst und die wichtigsten Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Lenbach war zweimal verheiratet, er hatte drei Töchter und residiert ab 1888 in München in seiner Villa in der Luisenstraße. 1904 starb der Künstler in München, zu seinem Begräbnis kamen rund 20.000 Trauergäste.

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